11 Fettkiller, die du kennen solltest!

Es klingt zu schön um wahr zu sein, doch es gibt tatsächlich Lebensmittel, die als solche bezeichnet werden und beim Abnehmen helfen.

 

#1 Stilles Wasser

Die Charité Berlin wies nach, dass bereits durch das Trinken von einem halben Liter mehr pro Tag 50 Kalorien zusätzlich verbraucht werden (Quelle: Netzathleten.de, Jörg Birkel, 2009).

Wer regelmäßig zu Wasser greift, tut schon mal eine Menge für die Wunschfigur. Nebeneffekt ist, dass stilles Wasser den Kreislauf anregt, beziehungsweise stabilisiert. Man sollte sich angewöhnen, immer wieder einige Schlucke zu nehmen, denn wenn der Körper erst Durst meldet, ist bereits zu wenig Flüssigkeit im Körper vorhanden.

Durst ist ein Alarmsignal.

 

#2 Kaffee

Kaffee ist wie Wasser kalorienfrei. Das Koffein kurbelt den Stoffwechsel an und damit die Fettverbrennung.

 

#3 Grüner Tee

Auch Grüner Tee kann eine wertvolle Hilfe beim Abnehmen sein, denn er ist reich an Catechinen. Die japanische Sorte Matcha ist sogar noch um ein Vielfaches gehaltvoller – zurzeit sind viele Trend-Produkte mit Matcha auf dem Markt; Ergebnisse zur Wirkung beim Abnehmen beziehen sich aber stets auf den Aufguss oder Extrakte aus Grünem Tee.

Wissenschaftler haben den Tee zunehmend im Fokus. So gibt es Studien zum Einfluss Matchas auf Gewichtsreduktion und die Erkrankung Adipositas. Bisherige Ergebnisse sprechen dafür, dass der hohe Gehalt an bioverfügbaren Vitalstoffen Hungergefühle reduziert und die Verwertung von Nährstoffen optimiert.

1999 gab es eine Studie an der Medizinischen Fakultät der Universität in Genf zu der Wirkung von Catechinen, Polyphenolen und Koffein in Grüner-Tee-Extrakten. Danach sollen diese die Thermogenese und Fettoxidation unterstützen und beschleunigen.

 

#4 Grapefruit

Auch wer sich täglich auf den bitteren Geschmack der Grapefruit einlässt, setzt auf einen Fettkiller. Die Vitamin-C-reiche Frucht enthält Stoffe, unter anderem das Flavonoid Naringenin, die positiv auf Magen und Darm wirken, die Durchblutung verbessern und somit das Abnehmen unterstützen.

Vor allem als Dessert nach dem Essen ist die Grapefruit wirksam; ihre Amine regen den Stoffwechsel an und erhöhen den Kalorienverbrauch. Wer es süßer mag, greift zur Mandarine. Sie enthält den Pflanzenstoff Nobiletin, ein Pflanzenstoff der nachweislich den Blutdruck und Cholesterinwerte senkt sowie Diabetes vorbeugt.

Dieser Stoff ist wahrscheinlich weit wirksamer als das Naringerin.

 

#5 Sport

Damit die Pfunde purzeln, sind Aktivität und Bewegung angesagt – ohne den Fettkiller Sport geht es fast nicht.

 

#6 Schlaf

Der Körper entwickelt auch eigene „Fatburner“- wenn man ihn nur lässt, denn diese Prozesse laufen im Schlaf ab. Wer eine entsprechende Schlafhygiene pflegt und auf genug Schlaf achtet, profitiert von dem Wachstumshormon, das für die Regeneration und Zellerneuerung zuständig ist.

Schlaf ist somit auch ein ideales Anti-Ageing-Mittel – dass dabei noch Fett verbrennt, besonders nach abendlichen Sporttreiben. Ausgeschlafene bilden genug Sättigungshormone (Leptine).

Wer zu wenig schläft, begünstigt im Umkehrschluss die Bildung des Appetit machenden Hormons Ghrelin.

Zur Diskussion, ob abends noch gegessen werden darf oder ab welcher Uhrzeit man fasten sollte, wurde festgestellt, dass ausgerechnet jene Lebensmittel, die vorzugsweise an Abenden verzehrt werden, die Fettkiller-Eigenschaften des Schlafs unterbinden: Kartoffelchips, Süßes wie Schokolade, Eiskrem oder Kekse und Pasta – den Gang zum Italiener sollte man also in die Mittagspause vorziehen.

Es sind die Kohlenhydrate, die ansetzen, wenn sie abends genossen werden. Auch auf Obst sollte man abends verzichten und es lieber zum Frühstück essen.

Erlaubt vor dem Schlafen gehen sind dagegen eiweißreiche Lebensmittel wie Fisch, Fleisch und Käse.

 

#7 Chili

Ein Fettkiller im eigentlichen Sinn der Worte ist Capsaicin in Chili. Die scharfe Waffe gegen Übergewicht, die auch in Tabasco enthalten ist, unterbindet die Entwicklung von Fettvorläuferzellen in Fettspeicherzellen.

Forscher beschrieben den Prozess als Aktivieren eines Selbstmordprogramms der Zelle, das auch gegen Krebszellen beobachtet wurde. Ein weiterer Vorteil ist der Einfluss auf die Thermogenese, die Erhöhung der Stoffwechselaktitivät, die wiederum den Energieaufwand erhöht.

 

#8 Ingwer

Dieselbe Wirkung hat ein Hausmittel, das sonst gegen eine beginnende Erkältung eingesetzt wird: Ingwertee; der Aufguss aus der Knolle hilft nicht nur gegen Halsweh, sondern auch beim Abnehmen.

Dazu wird ein Stück Ingwer in dünne Scheiben geschnitten, mit kochendem Wasser überbrüht und nach zehn Minuten Ziehen getrunken.

 

#9 Buttermilch

Ein weiterer Schlankmacher ist Buttermilch, die aufgrund ihres hohen Kalziumgehalts beim Abnehmen hilft. Anders, als es ihr Name vermuten lässt, hat Buttermilch höchstens ein Prozent Fett und ist reich an Milcheiweiß mit essentiellen Aminosäuren.

Das probiotische und verdauungsfördernde Gesundheitsgetränk ist sehr kostengünstig und ersetzt teure Abnehm-Drinks.

Wer den Geschmack von Buttermilch nicht mag, kann sie als Basis für viele leckere Shakes nutzen, mit pürierten Früchten und etwas Zitronenschale sowie Stevia zum Süßen zubereiten.

Wer täglich eine Mahlzeit durch einen großen Becher Buttermilch ersetzt, macht auf diese Weise eine wirkungsvolle Diät. Leckere, fruchtige Buttermilch-Shakes anstelle von alkoholischen Drinks abends vor dem Fernseher bilden die eiweißreiche Nahrung, die das Fettverbrennen im Schlaf fördert.

Voraussetzung: Es wird auf zuviel Kohlenhydrate, also Zucker, verzichtet. Der Obstgehalt kann gering gehalten werden durch Zugabe von etwas Fruchtsaft.

 

#10 Harzkäse und Hülsenfrüchte

Harzkäse und Hülsenfrüchte, vor allem Linsen, gehören ebenfalls als Fettkiller auf den Einkaufszettel.

 

#11 Hähnchen-, Lammfleisch und Fisch

Fleisch enthält den Fettkiller L-Carnitin. Bei Fisch ist Seelachs eine gute Wahl. Durch den hohen Gehalt an Jod wird die Bildung jener Schilddrüsenhormone begünstigt, die das Abnehmen unterstützen, indem sie den die Höhe des Grundumsatzes beeinflussen.

Du siehst, Abnehmen ist vielfältig und besteht nicht nur aus einem einzigen Geheimmittel. Vielmehr ist es das Zusammenspiel vieler kleiner Faktoren, die zum langfristigen Erfolg führen.