Abnehmen ist angesagt – Abnehmtipps sind gefragt!

Wer kennt das nicht? Nach Feiertagen und Familienfesten oder nach dem Urlaub zwickt und zwackt die Lieblingsjeans und reuevoll wird der Kartoffelchips und Schokoriegel gedacht, die die Abende ebenso verschönerten wie das eine oder andere Glas Rotwein oder die leckere Pasta beim Italiener.

Wegweiser Abnehmtipps

Abnehmtipps: Welche Methode ist die richtige?

Für die Meisten soll es schnell gehen – am liebsten schnell abnehmen in einer Woche, wenn möglich, ohne spürbaren Verzicht und ohne allzu viel Sport. Diese Rechnung wird nicht aufgehen, auch wenn es zahlreiche Methoden und Abnehmtipps gibt, die das versprechen.

Wer langfristig und nachhaltig sein Gewicht reduzieren will, wird die Ernährung dauerhaft umstellen und sich mehr bewegen müssen. Ganz gleich, auf welchem Wege: Wer einige Kilos zuviel auf den Hüften trägt, sollte etwas dagegen tun. Aber Achtung, wer denkt, dass schnell abnehmen mithilfe von Sport einfacher ist, täuscht sich.

In den meisten Fällen steht das Übergewicht in Zusammenhang mit einer Lebensweise, die die Gesundheit beeinträchtigt. Folgen können Herz- und Kreislauferkrankungen sein sowie Gefäßschäden – Probleme, die zunächst nicht einmal spürbar sind und auch keine Schmerzen verursachen, sondern sich schleichend einstellen – dann aber mit fatalen Folgen.

Tipp: Auf der Seite www.trendfit.net gibt es nebst unzähligen nützlichen Informationen auch den lesenswerten Artikel „Tipps zum gesunden Abnehmen„.

1. Schritt: Eine passende Ernährungsweise finden

Aus einer Vielzahl von Angeboten gilt es, die richtige Wahl zu treffen, die idealen Lebensmittel zum Abnehmen zu finden. Die Bandbreite reicht von eiweißreichen und kalorienarmen Shakes bis zum hochkomplexen Einkauf- und Kochplan, der garantiert jede Minute Freizeit frisst.

Doch wer dauerhaft abnehmen will, sollte eine Methode wählen, die zum eigenen Alltag passt, entsprechend durchführbar ist und gezielt nach entsprechenden Abnehmtipps suchen. Wer morgens vor der Fahrt ins Büro zwei Kinder schulfertig macht, wird eher selten die selbst verordnete morgendliche Jogging-Runde um den Block drehen und wer die Abende oft mit Geschäftsessen verbringt, kann das Drei-Gänge-Menü nicht immer auf ein Glas Mineralwasser reduzieren.

Grundsätzlich gilt für alle Abnehmtipps:

Was in Jahren angefuttert wurde, kann man nicht in wenigen Wochen los werden (auch nicht mit vermeintlichen Wundermitteln wie Abnehmtabletten). Zehn Kilo in drei Wochen – so titeln zwar Fashion und Lifestyle Zeitschriften mitunter, aber selbst wer diese Hauruck-Methode erfolgreich besteht, wird die verlorenen Kilos dank des Jojo-Effekts ganz schnell wieder drauf haben.

Auch die Wirkung von Hungerdiäten hält nicht an, sie bewirken allenfalls, dass sich der Körper auf eine stark verringerte Energiezufuhr einstellt und mit noch weniger Kalorien auskommt. Wer jetzt in der gemütlichen Dinner-Runde mit Freunden oder in der Kantine doch mal zuschlägt, wird sich über den Effekt wundern, den die Evolution für harte Mangelzeiten genetisch einprogrammiert hat: Nach der Hungerphase wird jede Energieeinheit optimal verwertet.

Schritt für Schritt, Woche für Woche ein wenig Gewicht verlieren und das auf Dauer – so könnte ein Erfolg versprechendes Konzept aussehen. Hauptsache gesund!

Viele greifen zu Medikamenten, die ein Abnehmen unterstützen oder sogar bewirken sollen. Auch Nahrungszusätze sind auf dem Markt, denen eine Fett reduzierende Wirkung zugesprochen wird. Wie effektiv diese sind, bleibt auszuprobieren.

Welche Methode auch immer gewählt wird: In jedem Fall ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, denn ohne Sport geht es beim Abnehmen einfacher und der Körper benötigt Nährstoffe, um Leistung zu bringen.

Immerhin soll Fett durch straffe Muskulatur ersetzt werden, dafür wird Eiweiß benötigt. Außerdem sollten Alltag und Beruf nicht unter der Abnehmphase leiden: Wer unterzuckert und mit knurrendem Magen am Schreibtisch sitzt oder an der Werkbank steht, riskiert ein Leistungstief.

 

2. Schritt: Mehr Bewegung einplanen

In seriösen Abnehmtipps fehlt dieser Teil nie, denn nur ein trainierter Körper wird auf Dauer Kalorien verbrennen und Fette gut verstoffwechseln anstatt sie – unsichtbar – in Organe und Gefäßen abzulegen oder – sichtbar – auf den Hüften. Sport ist die Basis, um schlank zu bleiben.

Ausgerechnet der Anfang ist jedoch am schwersten. Wer seit Jahren nichts mehr für die eigene Fitness getan hat, muss mit dem unvermeidbaren, inneren Schweinehund ringen. Schnelle Erfolge beim Abnehmen durch Sport sind vielleicht individuell möglich, aber in der Regel selten. Doch ganz sicher wird sich ein besseres Körpergefühl einstellen.

Sport macht Spaß, sobald man eine gewisse Grundkondition hat. Wer durchhält, wird schließlich nicht mehr ohne das tägliche Workout oder das wöchentliche Squashspielen mit Freunden auskommen, denn intensive Bewegung setzt Hormone frei, die eine ähnliche Wirkung haben wie die scheinbar unentbehrliche „Glücksdroge“ Schokolade, die den Alltag versüßt. Und hier wird es interessant.

 

3. Schritt: Verhalten ändern

Ein paar Pfund zuviel schaden nicht. Doch wer über das Normalgewicht hinaus schießt, bekommt Probleme. Dauerhafte Lösung bringt nur, das Übel an der Wurzel zu packen. Wer zuviel isst, schadet sich selbst und muss sich fragen, was ihn dazu treibt.

Hilfreich ist es, sich selbst zu beobachten: In welcher Situation wird zum Müsliriegel gegriffen? Wie oft wird gegessen, ohne wirklich hungrig zu sein? Wann kommt Appetit auf – bei Langeweile, bei Anspannung, unter Stress?

Das Führen eines Abnehemtagebuchs kann helfen, das eigene Verhalten zu entschlüsseln. Eine echte Kalorienfalle ist beispielsweise das Belohnungsdenken. Wer jede unliebsame Tätigkeit wie Staubwischen oder Aktendurchsicht mit einer Praline oder zwei Keksen prämiert, wird immer wieder frustriert von der Waage steigen: Kleine Sünden summieren sich.

Dabei können psychologische Abnehmtricks einiges bewirken. Belohnungen werden abgeschafft, dafür gibt es zwischen Staubsaugen und Steuererklärung einen Spaziergang im Park oder zum nächsten Blumenladen. Knallbunte Tulpen machen gute Laune. Keksdosen werden aus dem Büro verbannt und durch köstlich bunt gefüllte Obstschalen ersetzt: Naschen wird einfach umdefiniert.

Es kann nicht schaden, die sogenannten Fettkiller zu kennen (zum Artikel). Wer gern knabbert, greift zu Möhren und Selleriestangen. Mit der Zeit stellt man sich um und die Gedanken kreisen nicht mehr nur um Schokolade oder die Extraportion Spaghetti, sondern um das neue Buch oder den Besuch im Spa. Genießen ist weiterhin angesagt, aber anders.

Zugrunde liegt die Frage: Ist mein Leben wirklich so arm, dass nur Essen und Naschen Abwechslung, Freude und Entspannung bringen?

Die Antwort wird sicher nicht enttäuschend ausfallen. Eine Liste mit den vielen Pluspunkten, die zusätzliche Snacks ersetzen können, helfen im Disput zwischen Engelchen und Teufelchen. Ab und an ein Stück Kuchen oder einen Riegel Schokolade gibt es natürlich immer noch, aber zur Bäckerei oder zum Supermarkt wird stramm geradelt.

Wer es dauerhaft nicht schafft, Kalorienfallen zu umgehen, sollte zugunsten der eigenen Gesundheit gegebenenfalls fachliche Unterstützung, etwa bei einem Ernährungsberater suchen, der gezielt individuell passende Abnehmtipps zusammenstellt.

Es gibt auch Angebote mit begleitenden Gruppen- oder Einzelgesprächen. Manchen hilft es, sich regelmäßig zu treffen, um Abnehmtipps auszutauschen, Erfolge und Misserfolge zu teilen und sich gegenseitig zu motivieren.