Was ist ein Abnehmtagebuch?

Der Frühling hat gerade angefangen und so bald wird es knapp mit der Bikinifigur. Viele, die abnehmen möchten, haben meist schon viele Diäten gemacht, meist aber ohne großen Erfolg.

Das Angebot reicht von Abnehmtabletten, bis zu Abnehmshakes bis hin zu unzähligen Diätratgebern. Das macht die Suche nach einer passenden Diät nicht unbedingt einfacher.

Abnehmtagebuch

Warum ein Abnehmtagebuch beim Abnehmen helfen kann

Das größte Problem bei Menschen mit Gewichtsproblemen besteht darin, dass sie gar nicht mehr wahrnehmen, wie viel sei eigentlich essen.

Süßigkeiten vor dem Fernseher, oder Gummibärchen beim Autofahren vergessen sie schlicht und einfach.

Um die Essensgewohnheiten besser einschätzen zu können, kann ein Abnehmtagebuch der richtige Einstieg sein. Denn wer alles genau dokumentiert, weiß zum einen, wie viel er ist und zum anderen kann er so viel besser sehen, an welchen Stellen Kalorien eingespart werden müssten.

Grundsätzlich sollte man sich nichts verbieten, es kommt lediglich auf die Menge an. Wer beispielsweise gerne etwas vor dem Fernsehen knabbert, der kann die Erdnüsse durch fettarmes Popcorn ersetzen, das spart immerhin bis zu 270 Kalorien je 100 Gramm.

Und wer ein Fan von Schokolade ist, der ersetzt die Schokolade einfach durch einen Schokoladenpudding. So lassen sich immerhin bis zu 490 Gramm pro 100 Gramm einsparen.

Wer sein Tagebuch über einen längeren Zeitraum führt, wird relativ schnell ein Gefühl dafür bekommen, welche Lebensmittel die Gewichtsabnahme unterstützen und welche nicht. Dadurch wird das schlechte Gewissen auch deutlich geringer und so kann das Essen wieder deutlich mehr genossen werden.

 

Wie führe ich ein Abnehmtagebuch?

Das Prinzip vom Abnehmtagebuch ist ganz einfach. Es muss alles eingetragen werden, was man über den Tag verteilt ist.

Zusätzlich sollte auch die Menge und der Grund, warum man etwas isst, eingetragen werden. Die Uhrzeit sollte natürlich auch nicht vergessen werden.

Die Mahlzeiten sollten so umfangreich wie möglich beschrieben werden. So zum Beispiel auch die Portion Soße oder das extra Stück Schokolade zwischendurch.

Zum Tagebuch gehören auch die Getränke, die man zu sich nimmt. Inzwischen gibt es auch Online-Abnehmtagebücher, die schon vorgefertigt sind und das Eintragen erleichtern.

Nachteil dieser Variante: Dass man dafür an den PC muss und die Gefahr besteht, das Eintragen aus Bequemlichkeit zu vergessen.

Wichtig: Die Zwischenmahlzeiten müssen natürlich auch in das Abnehmtagebuch eingetragen werden.

Am besten immer Zettel und Stift mitführen. Damit das Tagebuch auch das Essverhalten ändert, sollte auch niedergeschrieben werden, wann man Lust hat zu essen, und es doch nicht tut.

XXL-Portionen vermeiden

Übergroße Portionen zu vermeiden, ist wohl der am einfachsten umzusetzende, aller Abnehmtipps.

Heutzutage sind fast alle Verpackungsgrößen deutlich größer als früher. Das ist besonders bei abgepackten Lebensmitteln der Fall.

Eine 300 grämmige Schokoladentafel ist heute so alltäglich wie ein 5-Liter-Eimer mit Popcorn.

Die meisten werden schon die Erfahrung gemacht haben, dass ein kleiner Schokoriegel genauso schnell aufgegessen ist, wie ein großer.

Daher sollte man, auch wenn die große Packung im Supermarkt auf den ersten Blick günstiger ist, lieber die kleine Verpackungsgröße wählen.

 

Den Stoffwechsel ankurbeln

So schön es sich auch in vielen Diätratgebern anhört, die sogenannten Fatburner-Lebensmittel oder Lebensmittel zum Abnehmen alleine bringen keinen schlanken Körper.

Auch wenn Ananas Enzyme enthält, ist es aufgrund des Fruchtzuckers kein Fettkiller.

Um den Stoffwechsel in Gang zu bekommen, hilft einzig ausreichende Bewegung.

Dabei ist es egal, ob man mit dem Fahrrad zum Bäcker fährt oder anstelle des Aufzugs die Treppe nimmt.

Wer Spaß daran hat, der kann auch Sportkurse wie Aerobic besuchen oder Joggen gehen.

Für stark Übergewichtige eignen sich diese Sportarten anfangs meist nicht. In diesem Fall ist Schwimmen die bessere Alternative.

Wichtig ist, sich zu überlegen, wie man mehr Bewegung in den Tag einbringen kann.

Eine weitere Möglichkeit ist Muskeln aufbauen. Entscheidend dabei ist, nicht die Muskelmasse, die man dadurch gewinnt, sondern die Energie, die man verbraucht.

 

Viel Wasser trinken

Ganz neu ist auch dieser Abnehmtipp nicht, doch Studien belegen, dass viel Trinken beim Abnehmen hilft.

Dabei sollten natürlich überwiegend zuckerfreie Getränke, wie ungesüßter Früchtetee und Wasser getrunken werden.

Wer so beispielsweise zwei Gläser Wasser vor einer Mahlzeit trinkt, der isst automatisch weniger, da der Magen durch das Wasser schon gefüllt wird.

Außerdem sollte man sich an die Lebensmittelpyramide halten, diese zeigt auf, welche Lebensmittel in welchem Verhältnis verzehrt werden sollen.